Warum Ultraschall anwenden ?

 

Wer hat nicht schon Erfahrung gesammelt mit aufwendigen mechanischen und chemischen Reinigungs- und Desinfektionsverfahren bei seinen Tränkewasserleitungen. Der Erfolg tritt häufig ein, aber ebenso leider auch die Rückschläge. Es sind die schwer zugänglichen Ecken, Spalten, Rohrkupplungen, Fittinganschlüsse, Winkel und z. B. schlecht durchströmte Druckminderer, in denen Verunreinigungen und Anhaftungen oftmals unerreichbar verweilen. Diese bereiten uns immer wieder mal Probleme. An solchen schwer zugänglichen Stellen können mechanische oder chemische Verfahren häufig aufgrund ihrer begrenzten Eindringtiefe nicht vollwertig wirken.

Hier kann Ultraschall helfen. Durch seine Eigenart ist es in der Lage, in jede noch so kleine, schwer zugängliche Ecke oder Spalte einzudringen. Die Schallwellen werden durch das Medium (z. B. Wasser) transportiert und wirken an der Grenzfläche zur Wandung. Dort brechen sie nach dem Prinzip der Kavitation diese Anhaftungen und Keimnester auf und machen sie so für die Desinfektionsmaßnahme zugänglich. Ultraschall gelangt in jede, und sei sie noch so kleine und schwer zugängliche Spalte und kann dadurch Ablagerungen und Keimnester aufbrechen und so die Wirkung von Desinfektionsmitteln erheblich verbessern.

 

 

Ultraschall erzeugt eine sehr hohe Reinigungskraft an den Wandungsoberflächen !

 

Wasserhygienemaßnahmen führen oftmals zum Erfolg. Sie töten die Mikrobiologie im Biofilm ab und reduzieren/vermeiden den erneuten Keimeintrag über die Tränken. Je nach örtlichen Gegebenheiten (Chemie des Wassers, etc.) können aber tote Ablagerungen in den Leitungen verbleiben. Diese bestehen dann häufig aus mineralischen Bestandteilen (Eisen, Mangan, Calcium u. ä.), sowie toter Zellmasse. Diese tote Zellmasse stellt aber wiederum ein Nährsubstrat für neu eingetragene Keime/Bakterien dar. Es gilt daher, die Wasserleitungen von jeglichen Rückständen an deren Innenoberfläche zu befreien.

Um solche Rückstände/Ablagerungen von den Wandungen/Spalten und sonstigen versteckten Ecken und Kanten zu entfernen, bedarf es einer gewissen Mechanik/Geschwindigkeit.

Eine mögliche Option wären die so genannten Spülkompressoren - sie beschleunigen Wasserpfropfen auf bis zu 15-18 m/sek., um die Ablagerungen zu entfernen. Der Reinigungserfolg wird in der landwirtschaftlichen Tränkwasserversorgung je nach Ausgangssituation mit ca. 80-90% angegeben. Dieses Verfahren kann aber in der Regel nur mit großen Arbeitsaufwand und vorzugweise nur in nicht-belegten Ställen/Abteilen angewandt werden. Zudem muß jeder Tränkeabgang einzeln nacheinander durchsgepült werden. Das ist häufig mit einem relativ großen Zeitaufwand verbunden.

Eine wesentlich einfachere Alternative ist der Einsatz eines schonenden Ultraschallverfahrens. Bei Ultraschall entstehen durch das Prinzip der Kavitation an den Rohrwandungen kurzeitig Geschwindgkeiten von bis zu 400km/h (das entspricht über 100 mtr./sek). Diese hohen Geschwindigkeiten treten im Mikrobereich an den Wandungen auf und reißen die Ablagerungen regelrecht weg. Mit dem neuen Ultraschallsystem, was wir Ihnen anbieten können, erfolgt dieser Reinigungseffekt kontrolliert und langsam. Das ist nicht nur materialschonend sondern ermöglicht auch den Einsatz im belegten Stall, ohne jede einzelne Tränke durchspülen zu müssen.

 

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